„Schöne Künste“ nennt man nach der alten ostasiatischen Tradition jene Künste (z.B. Kallligraphie, Dichtung, Musik, Malerei, Taiji und Qigong) die zur Selbstkultivierung und Persönlichkeitsentwicklung ausgeübt werden. Diese Künste schulen besonders die bewußte Präsenz im Augenblick und schaffen somit die optimalen Bedingungen für jeden kreativen Prozess. Taiji und Qigong sind deshalb für mich zum stetigen Quell von Inspiration geworden und zum Ausgangs-
punkt für künstlerischen Ausdruck bei
Illustration,
Fotografie und im
(Kreativen) Schreiben. (Artikel für Fachzeitschriften, Gedichte, Texte)
Die Methode des
„Kreativen Schreibens“ kombiniere ich mit Taiji und Qigong und vermittle diese einzigartige Verbindung in Seminaren mit Werkstattcharakter. Beide Methoden und Künste inspirieren sich gegenseitig in besonderem Maße und ergänzen sich optimal. Durch bewußt ausgeführte Bewegung und spontanen Sprachausdruck wird es möglich, inneren Bildern, Ideen und Stimmungen, die im entspannten Zustand aufgetaucht sind, Ausdruck zu verleihen und zur Poesie werden lassen. Das kreative Potential kann so sichtbar und der Bewegungsfluss zum Schreibfluss werden.
Beispiele meiner
Illustrationen sind unter anderem auf dem Lehrmaterial sowie auf den Produkten von fine-arts zu sehen. Eine asiatisch anmutende Figur verdeutlicht anschaulich unterschiedliche Haltungen und Bewegungsdynamiken der Lehrsysteme Taiji und Qigong und illustriert Texte und Gedichte.
Mein Schwerpunkt in der
Fotografie ist die Dokumentation des Alltagsgeschehens und Fotoserien zu verschiedenen Themen:
- „Autoblick 2002“ – stop und klick (Ausstellung im Marzahner Plattenbau)
- „Transit Mitte-Marzahn“ – unterwegs mit der BVG
- „lets go to east“ – Marzahn: Verfall und Aufbau eines Berliner Randbezirks
- „Spuren all verwehn“ – Strandobjekte
- „Schattenspiel und Spiegelung“
- „Stadtbuddha“ – Buddha ist überall
- „asiadesign“ - asiatische Ästhetik